Übersicht
Der Stern zeigt eine nackte Frau, die am Rand eines Beckens kniet und Wasser aus zwei Krügen gießt — einen ins Becken, einen auf die Erde. Über ihr scheinen in der Nacht acht Sterne, ein zentraler Stern dabei größer und leuchtender. Der Ibis im Baum hinter ihr ist mit dem Gott Thoth verbunden und mit dem Reiher des Nils, Vogel der Wiedergeburt. Die Karte, die auf den Turm folgt, ist eine des Heilens, der Hoffnung und der stillen Wiederherstellung. Nachdem das falsche Bauwerk gefallen ist, kehrt die Seele zu ihrem Wesen zurück. Der Stern ist die Karte des Glaubens, der nach der Prüfung erneuert wurde — kein naiver, sondern ein Glaube, der Enttäuschung überlebt hat. Erscheint diese Karte, wirst du eingeladen, dich an das zu erinnern, was du wusstest, bevor das Leben dich gelehrt hat, es zu vergessen. Deine Gaben gehören dir noch, deine Begleiter sind noch gegenwärtig, und die Zukunft sicht sich auf eine Weise, die die jüngste Vergangenheit verdeckte.