Übersicht
Die Welt zeigt eine nackte Gestalt, die in einem Kranz grüner Blätter tanzt, ein Bein hinter dem anderen gekreuzt in der Form des Symbols für Unendlichkeit. Ein violett Tuch bedeckt dezent den Körper der Gestalt. In jeder Ecke der Karte sitzen dieselben vier Figuren wie beim Rad der Fortuna — Stier, Löwe, Adler und Engel — doch wo sie das Rad sich drehen ungerührt zusahen, erscheinen sie nun als Zeugen einer abgeschlossenen Einweihung. Der Kranz ist mandelförmig wie die Mandorla, die mandelförmige vesica piscis, die das göttlich Weibliche in mittelalterlicher Kunst einschließt. Die Welt vollendet die Sequenz der 21 Großen Arkana und zeigt, dass ein bedeutender Zyklus seinen Höhepunkt erreicht hat. Anders als der Narr, der an der Schwelle steht, hat die Gestalt der Welt überquert. Was du errichtet hast, ist vollendet. Feiere, integriere, ruhe dich aus. Die nächste Reise des Narren wartet am fernen Rand dieser Vollendung.